Mosambik

07.09.2016 - 29.09.2016

Dieseltank gegen Termitenhügel

Um von Kilambo in Tansania hinüber nach Mosambik zu gelangen, muss man den Ruvuma River überqueren. Es gibt hier keine Brücke, mit dem Fahrzeug ist man auf eine Fähre angewiesen. Da der Fluss sehr flach ist, verkehrt diese nur bei Springflut. Silvia hat schon im Voraus telefonisch Kontakt mit dem Kapitän aufgenommen und erfahren, dass er heute Morgen das letzte Mal für die nächsten Tage fahren kann. Schon gestern haben wir die Ausreise aus Tansania erledigt und direkt am Fähranleger übernachtet. Dort war es zunächst recht unruhig, da von hier aus viele kleine Ruderboote den Fluss überqueren. Doch nach Einbruch der Dunkelheit wurde es still, nur das Grunzen der Flusspferde war zu hören.


Auf der Fähre über den Ruvuma River…

…geht es eng her.

In der Morgendämmerung sind wir aufgestanden und nun winkt der Kapitän: Wir können an Bord kommen. Wir sind als erste dran und danach es dauert noch eine ganze Weile bis alle der circa zehn Fahrzeuge ihren Platz gefunden haben. Eine halbe Stunde später legt die Fähre auf der anderen Flussseite an und wir können Mosambik betreten. Mathias mit seinem Unimog hat mehr Schwierigkeiten, da er sich fast hoffnungslos mit einem Kleinbus verkeilt hat. Millimetergenaues Rangieren beiderseits ist erforderlich, dann ist auch er an Land.

Bis zur Grenzstation sind erst mal einige Kilometer ausgewaschene Piste zu bewältigen. Es fällt auf, dass die Landschaft weit weniger abgeholzt ist als in Tansania. Die Piste führt durch Büsche, Bäume und hohes Gras. Alles wirkt ausgetrocknet, viele Bäume haben ihre Blätter verloren. Die Einreise nach Mosambik erfolgt schnell und freundlich. Allerdings müssen wir dem Zollbeamten erklären, wie er unser Carnet abstempeln soll. Hier kommt eben kaum ein Tourist mit eigenem Fahrzeug durch.

Beim anschließenden Frühstück etwas abseits der Piste mache ich einen Fehler und übersehe im hohen Gras einen Termitenhügel. Rumps, schon ist eine Schraube ab und die Tankhalterung verschoben. Zum Glück halten die verbleibenden Schrauben, so dass wir weiter zum Küstenort Macimboa da Praia fahren können. Dort lassen wir auf einem Campingplatz 150 Liter Diesel in Kanister ab. Der Tank ist nun so leicht, dass er sich bewegen lässt. Die Reparatur des Halters kann beginnen. Zusammen mit Mathias und einem einheimischen Mechaniker, der uns vor allem mit seiner (ausgeleierten) Bohrmaschine hilft, können wir den Schaden an einem Tag beheben.


Hier reparieren wir Benitos Tank

Fischer am Strand von Macimboa da Praia

Erst jetzt können wir auf zur Stadtbesichtigung aufbrechen. Die Einwohner, vor allem die Fischer am Strand, leben sehr einfach. Abgesehen von Fisch ist die Versorgung beschränkt, doch wir stellen erfreut fest, dass es überall richtig gutes Brot zu kaufen gibt. Die Verständigung ist schwierig, da kaum englisch, sondern portugiesisch gesprochen wird.

Von der Polizei bestohlen

Eine kleine Piste, die von der Hauptstraße abzweigt, bringt uns in den Fischerort Pangane. Der besteht aus vielen Lehmhütten mit Schilfdächern. Am weißen Strand liegen kleine, hölzerne Fischerboote. Eine ganze Schar Kinder winkt uns begeistert zu. Ganz am Ende des Orts soll es einen kleinen Campingplatz geben. Um dorthin zu kommen, müssen wir erst mal Luft aus den Reifen lassen, sonst bleiben wir im weichen Sand stecken. Hashims Camp gibt es aber nicht mehr. Zwar hätten wir schon auf dem Platz bleiben können, doch die neue Besitzerin will einen maßlos überzogenen Preis und wegen der vielen Schaulustigen ist es uns hier zu unruhig. Da Mathias schon bei der Anfahrt eine nette Alternative bei einem verlassenen Ressort entdeckt hat, fahren wir dorthin zurück.


Freier Stellplatz …

… am tropischen Strand

Auch hier kommen immer wieder Leute vorbei, doch die schöne Lage lässt uns bleiben. Nervig ist nur ein leicht körperlich und geistig behinderter Mann, den wir „Quasimodo“ taufen. Er weicht nicht von unserer Seite, bettelt permanent um Geld und Lebensmittel. Ständig leiert er den gleichen Spruch:

>>Zu Mama kommen, sie kochen guten Reis und Huhn und Bananen.<<

An unserem zweiten Abend, „Quasimodo“ ist gerade nach Hause gegangen, sitzen wir entspannt bei einbrechender Dunkelheit vor unseren Wohnmobilen. Plötzlich kommt zielstrebig eine Gruppe Männer auf uns zu. Ein Überfall? Der Adrenalinspiegel steigt, doch schon bald wird klar, dass es sich bei der Gruppe um Polizisten handelt. Zwei von ihnen sind uniformiert und mit Maschinenpistolen bewaffnet. Es beginnt harmlos:

>>Kein Problem, dass ihr hier campt, wir wollen nur die Reisepässe kontrollieren.<<

Beim Durchblättern der Pässe meint der Chef:

>>Die Papiere sind nicht in Ordnung, ihr braucht ein Travelpermit, wir durchsuchen nun eure Wohnmobile.<<

Da die Polizisten nur über die schwachen Leuchten ihrer Mobiltelefone verfügen, nehmen sie kurzerhand unsere Taschenlampen. Akribisch wird zunächst unser Wohnmobil durchsucht. Beim Mehl vermutet man Kokain und auch das Müsli ist verdächtig. Immer wieder wollen die Beamten Bier, Geld und andere Dinge haben. Am Ende finden sie bei uns nichts, mit dem sie uns erpressen könnten.

Wer unseren Freund Mathias kennt, der weiß, dass er gerne raucht. Was, wenn die seinen Tabak finden oder er tatsächlich etwas zum Hineindrehen dabei hätte? Ich sehe uns schon alle in einem verdreckten Gefängnis sitzen. Während die Polizisten in den Unimog klettern, schreibe ich eine Message an meinen Freund Wolfi in Deutschland: „Falls Du während der nächsten 24 Stunden nichts von uns hörst, dann informiere bitte die deutsche Botschaft und teile ihnen unseren letzten Aufenthaltsort mit“. Doch auch bei Mathias wird nichts gefunden.

>>Nun ist alles in Ordnung, aber ihr müsst noch auf die Polizeistation zum Registrieren.<<

Die Polizeitruppe ist zu Fuß gekommen und besteht nun darauf, zur ungefähr fünf Kilometer entfernten Polizeistation bei uns mitzufahren. In der Dunkelheit, durch tiefen Sand, im Slalom vorbei an Kokospalmen, erreichen wir die Polizeistation in Pangane. Die ist eine Baracke ohne Licht, mit einem löchrigen Dach und nur einem Stuhl und Schreibtisch. In ein dickes, zerfleddertes Buch wird nun der Vorfall aufgenommen und mit den Daten unserer Reisepässe ergänzt.

Nun machen wir einen Fehler: Nachdem wir unsere Pässe mit viel Mühe wieder zurückerhalten haben, hätten wir einfach wegfahren sollen und irgendwo im Busch übernachten. Doch wir bleiben der Einfachheit halber gleich bei der Polizeistation.

Als ich früh am nächsten Morgen aus dem Wohnmobil klettere, höre ich eine vertraute Stimme:

>>Zu Mama kommen, sie kochen guten Reis und Huhn und Bananen.<<

„Quasimodo“ sitzt neben unseren Fahrzeugen und glotzt uns dämlich an. Wie kommt der denn jetzt her? Ich komme mir vor wie in einem schlechten Film und will nur weg. Da ruft Silvia aus dem Wohnmobil:

>>Mein Handy ist weg, einer der Polizisten muss es gestern mitgenommen haben!<<

Jetzt verstehe ich auch die Bemerkung des einen Polizisten, der mich gefragt hat, was denn so ein  Smartphone kostet oder ich dafür bezahlen würde!


Festgehalten vor der Polizeistation (rechts)

„Quasimodo“ ist schon am Morgen da

Der Polizeichef kommt aus seinem „Office“, will nochmal unsere Pässe sehen und behält diese dann ein. Wieder behauptet er, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wir werden hier festgehalten und man will uns erpressen. Mehr dazu hier in unserer Meldung.

Wegen diesem Vorfall und auch der vielen sonstigen Polizeikontrollen fühlen wir uns unwohl und beschließen auf die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten entlang der Küste zu verzichten.

Dorfcamping

In der Küstenstadt Pemba erholen wir uns in der gepflegten Anlage von „Russel’s Place“ von der Aufregung der letzten Tage, essen wunderbares Seafood und fahren dann ins Landesinnere in westlicher Richtung. Zunächst ist es recht dicht besiedelt und wir begegnen schweren Baumaschinen. Immer wieder weisen uns Schilder auf Abzweigungen zu Rubin- oder Graphitminen hin. Bei Montepuez endet die breite Asphaltstraße schlagartig und wir hoppeln auf einer buckeligen Piste weiter. Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich hier am ehesten eines der Dörfer mit den vielen Stroh- und Lehmhütten an. In einem von ihnen halten wir an und erregen wie immer große Aufmerksamkeit. Unter den vielen Menschen machen wir den Dorfchef aus und fragen ihn um Erlaubnis zum Übernachten.


Unterwegs auf staubigen Pisten

Wir sind die Sensation beim Dorfcamping

 

>>Ja, kein Problem, ihr könnt bleiben. Am besten stellt ihr euch dort drüben bei der Schule hin.<<

Wir parken unter einem großen Baum und holen die Campingstühle raus. Vor allem die Kinder beobachten und kommentieren jede unserer Bewegungen. Als Silvia auch noch Seifenblasen herausholt, sind alle begeistert. Bis auf den Dorfvorsteher, er will, dass wir damit aufhören.

Es wird dunkel und so langsam verschwinden alle in ihre Hütten, so dass wir in Ruhe essen können. Ein Moped, dessen Fahrer sich im Schein einer Handytaschenlampe orientiert, fährt an uns vorbei. Wir scherzen noch: vielleicht ist das ja die Polizei. Und tatsächlich erscheint kurz darauf der Dorfvorsteher von zwei Polizisten begleitet. Unsere Reisepässe werden kontrolliert und man fragt uns, was wir denn hier wollen.

>>Wie wir es dem Dorfchef schon gesagt haben, wir sind Touristen und wollen hier eine Nacht in unseren Fahrzeugen verbringen.<<

>>Nein, hier könnt ihr nicht bleiben, ihr müsst auf die Polizeistation mitkommen. Nur dort ist es sicher.<<

Als wir uns weigern wegzufahren, besteht man darauf, zumindest in unsere Wohnmobile zu schauen. Die Polizisten wollen dann wieder unsere Schubladen öffnen, wir protestieren wir aufs Heftigste. Die Männer werden unsicher, brechen die Untersuchung ab und wünschen uns eine gute Nacht.

Ganz früh am nächsten Morgen fahren wir ab. Der Chef sprintet aus seiner Hütte und will uns abfangen. Doch wir winken ihm nur kurz zu und verlassen das Dorf.

In der Wildnis des Niassa Reservats

Das riesige Niassa Game Reserve liegt ganz im Norden von Mosambik an der Grenze zu Tansania. Es ist touristisch nicht erschlossen. Außer einer Luxuslodge gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten. In einigen Sektoren wurden Jagdgebiete eingerichtet, in anderen wohnen Einheimische in traditionellen Dörfern. Es leben noch viele Tiere im Park, doch die sind nicht an Touristen gewöhnt und daher eher scheu. Wenn man nicht mit dem Flugzeug kommt, so ist die Anreise nur über eine hundert Kilometer lange Erdpiste möglich. Über die sind wir gekommen und haben nun, kurz bevor es dunkel wird, das Reservat erreicht.

Die Ranger vom Gate zeigen uns unten am Fluss einen tollen Lagerplatz unter riesigen Baobab Bäumen. Es wird dunkel, die Geräusche des Dorfs auf der anderen Uferseite verstummen, die Grillen beginnen mit ihrem Konzert. Ein Elefant, auf dem Weg zu einem Bad im Fluss, trompetet laut. Wir freuen uns auf ein paar Tage in dieser Wildnis.

Am folgenden Tag, auf dem Weg zum Hauptquartier, weiter drinnen im Park, überfallen uns TseTse-Fliegen. Trotz der Hitze müssen wir mit geschlossenen Scheiben fahren (ohne Klimaanlage natürlich), denn ein Biss dieser bremsenartigen Insekten ist sehr schmerzhaft. Auch das bedeutet Wildnis!

Im Headquarter werden wir sehr freundlich empfangen. Man klärt uns auf, dass es hier keinerlei touristische Infrastruktur gibt.

>>Ihr könnt im Park campen, wo es euch gefällt. Aber seid vorsichtig, es sind Löwen in der Gegend.<<

Wir fragen, ob wir mit einem Ranger eine Wanderung durch den Busch unternehmen können?

>>Nein, unsere Ranger sind mit der Bekämpfung der Wilderer beschäftigt. Das müsst ihr schon alleine machen.<<

 


Hinaufklettern auf den Felsen

Ein guter Platz für die nächsten Tage

Auch in der Wildnis haben wir neugierige Beobachter

Am schönsten sind die Abendstunden

Unser Lager schlagen wir auf einem großen, runden Granitbuckel bei einer Quelle auf. Hier oben ist es TseTse-frei und es weht meist eine leichte Brise. Wir blicken weit über den scheinbar unendlichen Busch. Als Nachbarn haben wir eine Pavianhorde und wir können am Wasserloch Antilopen beobachten. Kein Mensch wird uns während der nächsten Tage stören. Es ist einer der ganz wenigen Plätze, an denen man kein Zeichen der Zivilisation sieht und auch kein Licht in der Nacht. In den frühen Morgenstunden wandern wir durch den Busch. Wir entdecken Zebras, Gnus und große Antilopen. Vor allem, wo das Gras hoch steht, ist uns schon ein wenig unwohl. Es soll ja Löwen geben. Die heiße Mittagszeit verbringen wir dösend im Schatten. Am Abend entzünden wir ein Lagerfeuer, bereiten unser Abendessen und lauschen den Geräuschen der Wildnis.


Walking Safari auf eigene Faust

Gnus und Zebras auf einer Lichtung

Während der Morgendämmerung unseres Abfahrtstages entferne ich mich auf der Suche nach einem geeignetem „Busch“ etwas vom Camp. Irgend etwas stimmt nicht. Stammt das leise Grollen wirklich von einem Pavian? Nein, ich glaube nicht. Die Urinstinkte werden wach, Angst steigt hoch, ich gehe vorsichtig um mich blickend wieder zurück zum Wohnmobil. Habe ich mir das jetzt nur eingebildet? Dann höre ich es laut und sehr nah: Das Brüllen eines Löwen! Daraufhin verzichten wir auf den geplanten Morgenspaziergang, der uns genau in die Gegend gebracht hätte, wo das Brüllen herkommt.

Trubel am Malawisee

Eine gute Straße bringt uns weiter westlich in Richtung malawischer Grenze. Zunächst dominiert noch Busch nur mit vereinzelten Dörfern. Je weiter wir kommen, desto dichter ist es besiedelt und desto weniger Bäume gibt es. Es liegt viel Rauch in der Luft, mancherorts scheint die Sonne nur fahl. Überall wird trockenes Gras abgebrannt. Auch die Brandrodung ist noch weit verbreitet und das Herstellen von Holzkohle aus Bäumen ist oft die einzige Einnahmequelle.


Jetzt in der trockenen Jahreszeit …

… wird viel gezündelt.

Der Malawisee heißt in Mosambik eigentlich Lake Niassa. In unserem Reiseführer ist hinter dem Städtchen Lichinga ein einsamer, ursprünglicher Strand mit netter Campingmöglichkeit beschrieben. Wir freuen uns auf ein paar entspannte Tage. Doch daraus wird nichts. Es ist verlängertes Wochenende und das bedeutet hier Party. Wir müssen uns im Chuwenga Beach Resort auf einen Platz zwar am Strand, aber neben der Müllhalde quetschen und werden abends von den riesigen Lautsprechern einer mobilen Stranddisko beschallt. Bei den reichen Mosambikanern fließt Bier und Gin im Überfluss. Nur in den Morgenstunden, wenn die Frauen zum Geschirr- und Wäsche waschen an den See kommen, ist etwas von der Ursprünglichkeit zu spüren. Auch wenn es nach dem Wochenende wohl wieder ruhiger wird, verlassen wir den Strand deutlich früher als geplant.


Die Idylle trügt etwas:

Viel Trubel am Lake Niassa

 

Eine Überraschung zum Abschied

Nach drei Wochen in Mosambik sind wir nun kurz davor dieses Land wieder zu verlassen. Zurück bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Zwar waren die Menschen freundlich und es gab noch viel unberührte Natur zu erleben. Wir bereisten Orte, in denen der Begriff Tourist weitgehend unbekannt ist. Nicht nur wegen unseres 24-stündigen Arrests, sondern auch wegen der vielen Kontrollen entlang der Straße, waren wir von der korrupten Polizei genervt. Die vielen Checkpoints sind auch einer zunehmend kritischen Sicherheitslage geschuldet. Die Renamo-Rebellen, die den mittleren Teil Mosambiks unsicher machen, rücken immer weiter in den Norden vor. Wir sind deshalb eher froh, nun wieder auszureisen.


Viele Schlaglöcher auf der Straße zur Grenze

Und dafür sollen wir Maut zahlen?

Doch am Ende erwartet uns noch eine angenehme Überraschung.: An der Grenze muss bei der Ausreise eine Straßenbenutzungsgebühr bezahlt werden. Andere Reisende berichten, dass diese zwar verhandelbar ist, aber gerne mal 200$ und mehr pro Fahrzeug bezahlt werden muss. Auch bei unserer Ankunft zeigt der Polizeibeamte gleich auf einen Aushang, aus dem hervorgeht, dass wir 400$ bezahlen müssen.

>>Aber keine Sorge, wir können uns auf 200$ einigen.<<

Die Verhandlungen beginnen. Weder der Hinweis, dass wir keine kommerziellen Trucks haben, noch die Aussage, dass wir doch Touristen sind, bringt uns weiter. Einer Eingebung folgend zeige ich auf den Eintrag „mobile home“ in unserem Carnet und erkläre, dass unsere Fahrzeuge ja eigentlich ein Haus sind. Die Miene des Polizisten hellt sich auf und zu unserer totalen Überraschung stempelt er die Papiere ab:

>>Ach so, alles klar. Das ist ein Haus. Dann müsst ihr natürlich nichts bezahlen. Ihre könnt fahren, ich wünsche euch noch eine gute Reise.<<

 

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