Donauradweg bis zum Donaudelta

September - Oktober 2011

Anforderungen und Voraussetzungen
Tourpackage
Literatur, Karten, Reiseinfos
Unterkunft, Essen und Einkaufen
Empfehlungen:
Sprachen
Streckenwahl
An- und Abreise
Was mitnehmen
Sonstiges

Anforderungen und Voraussetzungen

Den Donauradweg von Passau bis Wien kann jeder fahren, der Fahrrad fahren kann. Die Strecke ist auch gut zum Einfahren geeignet, für alle die weiter wollen. Dafür sollte man einigermaßen schmerzfrei für 5-6 Stunden auf dem Fahrrad sitzen können. Ich (Silvia) bin erst kurz vor der Tour zum ersten Mal mehr als 60km am Stück Radgefahren und habe auch im Vorfeld nicht sonderlich trainiert. Allgemeine körperliche Fitness ist aber natürlich notwendig, dann sind Tagesetappen von 80-100 km durchaus möglich. Die Strecke wird in ihrem Verlauf immer anspruchsvoller (längere Etappen, mehr Steigungen) sodass man sich etwas dran gewöhnen kann.

Die Zustände in Serbien, Rumänien und Bulgarien mit dem Müll, der Armut und der nur sehr rudimentären Infrastruktur fordern auch die Psyche. Wer jeden Tag in einem guten Hotel nächtigen will, der sollte nur bis Budapest fahren. Wer auch mit einfachen Unterkünften und rustikalerem Essen zurechtkommt, der wird auch gut ans schwarze Meer kommen.

Man sollte sich auch nicht zu viel zumuten und immer mal wieder einen Pausentag einplanen, denn 5 Wochen lang jeden Tag woanders früh aufstehen, zusammenpacken, 6-8 Stunden unterwegs sein, duschen, Wäsche waschen, Tagebuch schreiben, Abend essen, schlafen ist, auf Dauer auch stressig (zumindest für mich). Ein Tag zum Ausschlafen, durch eine Stadt bummeln, nett essen gehen hat dann schon einen großen Reiz.

Tourpackage

Wir stellen unsere Informationen wie Routenbeschreibung, GPX-Tracks und Hotelinformationen zum Download zur privaten Nutzung zur Verfügung:

PDF-Dokumente:
Tourenbeschreibung.pdf (z. B. Streckenbeschaffenheit, Unterkünfte, Besonderheiten)
Wegpunktbeschreibung.pdf (z. B. Unterkünfte, Kneipen  mit Lage, Preis, Ausstattung)

GPX-Files (Route, Koordinaten Unterkünfte):
Stocking – Wien.gpx
Wien – Budapest.gpx
Budapest – Eisernes Tor.gpx
Eisernes Tor – Donaudelta.gpx

Alles zusammen als donau.zip

Literatur, Karten, Reiseinfos

Von Passau bis Wien kommt man gut mit der kostenlosen Broschüre zurecht, die man hier www.donauradweg.at bekommt.

Von Wien nach Budapest war der Bikeline-Führer hilfreich, weil die Beschilderung in Ungarn doch ziemlich löchrig ist und manchmal auch die Bundesstraße entlang führt, statt auf der schöneren Strecke wie im Führer beschrieben.

Von Budapest bis ans Schwarze Meer haben wir den Kartensatz von Huber benutzt (ISBN-13: 978-3936990300). Die Karten haben bzgl. der Straßen immer gestimmt, nur die Befahrbarkeit der Dammweg ist nicht immer richtig dargestellt und auf die eingezeichneten Unterkünfte kann man sich nicht wirklich verlassen..

Zusätzlich haben wir den Dumont-Reiseführer Donau (ISBN-13: 978-3770173259) dabei gehabt, der zusätzliche Informationen zu den Orten in komprimierter Form und eine Übersichtskarte mit Flusskilometern bietet.

Außerdem haben wir uns an den Berichten von Peter Danninger und Georg Kradolfer (siehe Links) informiert. Weitere Infos auch bei den Radonauten, mit denen wir die letzten Etappen der Reise zusammen gefahren sind.

Unter www.danube.travel findet man Infos für Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien z.T. auch mit Unterkunftsverzeichnissen oder Streckenbeschreibungen.

Openstreetmap: Kostenlose Karten, die aufs GPS-Gerät oder Smartphone geladen oder ausgedruckt werden können. Openstreetmap ist so etwas wie „Wikipedia“ für Landkarten. Die Qualität ist sehr gut und wird ständig besser. Informationen bei openstreetmap.org bzw. für Karten Garmin bei Computerteddy.

Unterkunft, Essen und Einkaufen

Wir haben meist in Pensionen geschlafen. Nur in Österreich haben wir mehrfach auf Zeltplätzen übernachtet. Das Zelt diente auch als Notunterkunft, wenn eine Etappe zu lange geworden oder eine eingeplante Übernachtungsmöglichkeit ausgefallen wäre. Auf Kocher und Geschirr haben wir verzichtet, wir hatten aber immer eine Notration an Brot und Wurst dabei gehabt, für den Fall einer ‚Aussenübernachtung‘.
Prinzipiell kriegt man auf Nachfrage wohl überall einen Schlafplatz, aber da ist uns im Zweifelsfall ein Zelt lieber. Bei allen unseren Unterkünften gab es eine Möglichkeit, das Fahrrad irgendwo auf dem Grundstück, im Haus oder in einem anderen Zimmer unter zustellen.

Von Passau bis Bratislava ist es überhaupt kein Problem, am Radweg gibt es (zumindest in der Nebensaison) zahlreiche Unterkünfte aller Preisklassen. Man muss 40.- – 60.- Euro für ÜF im Doppelzimmer rechnen. Auch die Versorgung am Wegesrand ist sehr gut. Wir haben uns gerne bei einem Bäcker oder Metzger versorgt und Mittags ein Picknick eingelegt.

In Ungarn gibt es keine Touristoffices (zumindest haben wir keine gefunden oder sie waren zu) mehr, die Hotels/Pensionen aber sind teilweise ausgeschildert. Preise zwischen 25.- und 40.- Euro ÜF. Die Infrastruktur bzgl. Läden und Kneipen ist gut. Bis Budapest wird auch meist deutsch gesprochen, sonst englisch. Die Restaurants verlangen ca. 2/3 unserer Preise, das Essen ist meist recht gut und reichlich.

In Serbien gibt es in jedem Ort einen Lebensmittelladen und/oder einen Bäcker, die Unterkünfte sind nicht immer leicht zu finden. Aber eine Nachfrage z.B. auch bei der Polizei wurde immer freundlich beantwortet. Das Essen und insbesondere das Bier sind deutlich günstiger als bei uns.

In Bulgarien und Rumänien sind die Unterkünfte spärlich und es ist oft nicht leicht eine Pension als solche zu erkennen. Steuerliche Gründe haben viele Privatleute dazu gebracht, die Schilder ab zu montieren. Also hilft nur nachfragen (in Rumänien heißen Fremdenzimmer kazare). Die Preise schwanken zwischen 20.- und 40.-ÜF, wobei das Frühstück oft extra geordert und bezahlt werden muss. Viele Läden sind auch erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen und man muss schon rein um das Angebot abschätzen zu können. Wir haben uns oft mit Brot, Tomaten und Schafskäse mittags selbst versorgt. In den größeren Orten gibt es einen Lidl, Penny oder Billa mit guten, teils deutschem Angebot. In Bulgarien gibt es normalerweise sehr gutes und reichliches Essen im Restaurant, in Rumänien sind die Portionen kleiner und das Essen auch weniger einfallsreich.

Getränke kann man fast in jedem Ort kaufen, wir haben immer Wasser (teils mit Saft gemischt) aus Flaschen getrunken.

Achtung:An den Wochenenden (auch am Sonntag Abend) findet in Bulgarien und Rumänien in größeren Lokalen und Hotels Hochzeiten oder andere Familienfeiern statt. Dies hat erstens eine Lärmbelästigung bis in die frühen Morgenstunden zufolge und außerdem ist es oft schwierig, etwas zum Essen zu bekommen wegen der Feiern.

Empfehlungen:

In Stein an der Donau (Krems Österreich) waren wir in einem ‚echten‘ Heurigenlokal in der Kellergasse, das wirklich nur einige Male im Jahr für einige Wochen geöffnet hat, den eigenen Wein ausschenkt und urige Brotzeiten dazu serviert (den Schildern folgen oder fragen).

In Lipot(Ungarn), gleich hinter der slowakischen Grenze, gibt es ein schönes, modernes Thermalbad.

In Tata(Ungarn) führt der Rentner Tamas Gira gerne Leute durch Tata (Tel. 0036/20/33611382). Er spricht sehr gut deutsch.

Die Gegend vor Orsova (Rumänien) kurz nach dem Eisernen Tor ist für einen halben oder ganzen Ruhetag gut geeignet, es hat schon fast mediterranes Flair und viele, nette Unterkünfte mit Terrassen direkt an der Donau.

In Lom (Bulgarien) und Svihstov(Bulgarien) haben wir besonders gut und reichlich gegessen.

Ruse (Bulgarien) hat uns sehr gut gefallen und die Radonauten (siehe Link) waren von der Gegend davor (Felsenkirche, etc.) total begeistert.

Ein Ausflug ins Delta von Tulcea aus nach Sulina oder Crisan mit einer Bootstour sollte man unbedingt machen.

Sprachen

Unter www.weltreisewortschatz.de/ kann man sich die wichtigsten Begriffe der benötigten Sprachen runterladen und zwar schriftlich und auch als MP3.
Da man ja slowakisch, ungarisch, serbisch, evtl. kroatisch, rumänisch und bulgarisch braucht, ist ein tieferer Einstieg in die jeweilige Sprache schwierig.
In der Slowakei, Ungarn oder Serbien kommt man sehr gut mit deutsch oder englisch durch, in Rumänien sind Italienisch- oder Französischkenntnisse hilfreich (insbesondere bei der Speisekarte), in Bulgarien ist man (auch wegen der kyrillischen Schrift) ohne englische Speisekarte oder solide Russischkenntnisse aufgeschmissen. Meist gibt es aber eine englische Karte und viele jüngere Leute können auch englisch.
Man sollte sich aber mit der kyrillischen Schrift auseinandersetzen, dann findet man auch z.B. das Hotel Lilia in Ruse: Хотел Лилия – Русе leichter.

Streckenwahl

Bis Wien kann man oft auf beiden Seiten der Donau fahren, man sieht aber an der Karte welche Seite wahrscheinlich schöner ist. Danach gibt es meist nur einen Weg, evtl. mit Alternativrouten. Die Dammwege in Serbien sind teilweise in katastrophalem Zustand (tiefer Sand), teilweise aber auch eine Alternative zur vielbefahrenen Straße. Da die Zustände schnell wechseln können, kann man hier aber keine Empfehlungen aussprechen.

Die Durchfahrung von Belgrad ist unschön, ca. 30km vorher wird der Verkehr ziemlich dicht, die alten LKWs stinken erbärmlich und in der Stadt ist der Verkehr ziemlich chaotisch. Der beschilderte Weg führt recht chaotisch durch die Stadt. Danach muss man noch über eine 4-spurige Brücke um die Donau zu überqueren. Wir sind auf der Straße geblieben, es gibt aber auch eine Art Gehsteig, da kommt man allerdings schlecht rauf und runter. Eine Umfahrung mit einem Zug wäre schön, sollte man aber schon im Vorfeld planen.

Ob man am eisernen Tor in Serbien bleibt oder nach Rumänien überwechselt, ist Geschmackssache. In Serbien ist die Infrastruktur schlechter, die unbeleuchteten Tunnels ziemlich beängstigend und es ist schattiger. Die rumänische Seite ist sonniger, fast mediterran, von der serbischen hat man wohl die bessere Aussicht. Die Steigungen sind wohl ähnlich.

Nach Ruse ist die Straße auf der bulgarischen Seite nicht empfehlenswert, obwohl deutlich kürzer. Der Dammweg ist nicht existent und die Straße viel befahren und ziemlich schmal. Die rumänische Seite ist zwar auch nicht besonders schön, aber wenigstens ist der Verkehr (bis auf das allerletzte Stück) harmlos.

Auf dem letzten Abschnitt (ab Silistra) ist die östliche Flussseite zwar ziemlich anstrengend wegen der Hügel, aber landschaftlich sicherlich schöner als die Ebene mit Maisfeldern auf der Westseite.

In Bulgarien und Rumänien muss man auch die Tagesstrecken gut planen, wenn man in einer Pension schlafen und essen will, weil die Infrastruktur sehr dünn ist. Dafür findet man viele schöne Stellen zum Campen oder auch freundliche Menschen in den Dörfern, wo man sein Zelt aufschlagen könnte.

An- und Abreise

Wir sind von zu Hause (bei Passau) losgefahren und von Constanta mit Carpat-Air nach München zurückgeflogen. Carpat-Air kann man empfehlen: der Service vor dem Flug war gut (promte Antworten auch Emails), das Fahrrad wird preislich wie normales Gepäck behandelt, das kg Übergepäck kostet 6.- Euro. Wir hatten zusammen 8kg Übergepäck, das wurde uns freundlicherweise nicht berechnet.
Ein günstiger Flug kostet ca. 220.- einfach.
Wir sind um 9:45 von Constanta abgeflogen, in einer Turboprop mit Zwischenlandung in Sibiu nach Timisoara, dort nach kurzem Aufenthalt in einer kleinen Düsenmaschine nach München, wo wir um 13 Uhr überpünktlich ankamen.
Das Fahrrad muss nach der Online-Buchung per Mail angekündigt werden.
Man muss die Pedale abschrauben (siehe hierzu den Hinweis bei Werkzeug) und den Lenker mittig drehen, weiter haben wir nichts verpackt.
Man kann mit dem Fahrrad oder Zug von Tulcea zum Flughafen fahren, direkt am Flughafen gibt es ein gutes Hotel (siehe Beschreibung letzter Tag unserer Tour).
Es gibt außerdem eine Zugverbindung von Tulcea nach Bukarest mit Fahrradmitnahme, wenn man von dort zurückfliegen will.
Will oder kann man die ganze Strecke nicht auf einmal fahren, bietet sich eine Zugfahrt nach Budapest an. Die Radonauten sind von dort (mit An- und Abreise) in 4 Wochen ans schwarze Meer geradelt.

Was mitnehmen auf den Donauradweg?

Man kann mit sehr unterschiedlichem Gepäck reisen, je nachdem ob man zeltet oder wieviel Kleidung oder Ersatzteile man mit nimmt. Man sollte auch den Rückflug bedenken, bei Carpatair zählt nur das Gewicht.
Wir haben unterwegs Karl getroffen, einen über 70jährigen Dozenten aus Ulm, der sich in Belgrad ein altes Mountainbike gekauft hatte und nur mit einer alten Ausgabe der Huber-Karten und einem kleinen Rucksack unterwegs war. Mit dem Fahrrad hatte er zwar etwas Pech, das musste er bergauf immer schieben, aber er hat die letzten (auch anstrengenden) Etappen mit uns zurückgelegt und war recht zufrieden.

Fahrräder:
Wir sind mit sog. Crossbikes gefahren, die mit Schutzblechen und Gepäckträgern nachgerüstet waren. Das hat sehr gut funktioniert, wir hatten keinerlei technische Probleme und auch keinen Platten. Unsere Reifen waren allerdings für die sandigen Dämme ein wenig schmal und bei breiteren Reifen gibt es auch die Schwalbe Marathon mit der kompletten Anti-Platten-Ausstattung.
Ein reines Mountainbike ist für die langen Strecken auf Teer wiederum nicht so ideal und hat meist keine Aufnahmepunkte für einen ordentlichen Gepäckträger.
Auf einen stabilen Gepäckträger ist sehr zu achten, 20 kg sind schnell zusammen und da macht was einfaches schon mal schlapp. Die Ortliebtaschen sind über jeden Zweifel erhaben, aber auch meine Gepäck-Taschen und die Lenkertasche von Lidl für je 12,95 Euro haben durchgehalten (bis auf den Hundebiss).
Sehr belastet ist auch der Ständer, entweder man nimmt was ganz stabiles oder lässt ihn zu Hause. Wir hatten am Schluss schon Routine, die Räder so gegeneinander zu lehnen, dass sie stehen blieben.
Sehr praktisch waren die Flaschenhalter von Topeak, in denen man 1,5L PET-Flaschen befestigen kann. Davon hatten wir 3 Stück, damit sind wir gut zurechtgekommen.

Werkzeug und Ersatzteile:
In Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien sind Werkstätten und Ersatzteile dünn gesäht. Wer sicher gehen will, muss sich also entsprechend bevorraten. Ergänzend zu den üblichen Listen (z. B. hier) noch zwei Tipps:
Eine gute Luftpumpe ist empfehlenswert, an den Tankstellen konnten wir nicht, wie in Deutschland gewohnt nachfüllen.
Wer mit dem Flugzeug reist braucht einen Schlüssel zum Lösen der Pedale. Unbedingt zu Hause ausprobieren, ob es geht und in welche Richtung man drehen muss (entgegen der Pedaldrehrichtung).

Medikamente:
Eine normale Bordapotheke mit kleinem Verbandszeug, Nasenspray, Fieberthermometer, Aspirin, o.ä. reicht meiner Meinung nach aus. Zusätzlich noch was gegen Durchfall und ein stärkeres Schmerzmittel und Voltaren. Wegen der starken Muskelbelastung und der dadurch schmerzenden Oberschenkel würde ich es das nächste Mal mit täglich einer Dosis Magnesium versuchen.

Kleidung:
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und es war recht warm und hat nicht geregnet. Aber auch am schwarzen Meer kann es im Oktober schon empfindlich kalt werden. Dann ist man um Stirnband, Handschuhe und Jacke dankbar. Wir haben alle 2-3 Tage im Zimmer gewaschen, dazu wäre ein Universalstöpsel toll (gibt’s im Baumarkt), weil der meist am Waschbecken fehlt und Socken nur bedingt zum Zustopfen geeignet sind. Ansonsten ist Rei in der Tube, eine dünne Wäscheleine und einige Wäscheklammern empfehlenswert. Fährt man früh oder spät auf einer viel befahrenen Straße ist eine Warnweste, Reflektoren oder zumindest helle Kleidung empfehlenswert.

Silvias Check-Liste

  • 2 ärmellose Sportshirts
  • 2 kurzarm Sportshirts
  • 2 kurzarm T-Shirts
  • 1 langarm T-Shirt
  • 1 dünne Jeans
  • 1 dünnen Trekkinghose mit abnehmbaren Beinen
  • 4 Unterhosen
  • 4 Socken
  • 1 dünnes Faserpelz-Shirt
  • 1 Faserpelzjacke für Abends
  • 1 leichte Jacke zum Radeln
  • 2 Radlerhosen (kurz und knielang)
  • 2 Jogginghosen (dick und dünn) (zum Drüberziehen über die Radlerhosen geeignet)
  • 1 Regenjacke
  • 1 Regenhose
  • 1 Regenüberschuhe
  • 2 Paar Sportschuhe
  • 1 Stirnband
  • 1 Handschuhe
  • 1 Strumpfhose (Microfaser)
  • 1 Bikini
  • 1 Handtuch
  • Klopapier/Tempos
  • Nagelfeile/-Schere/Pinzette
  • Handy/Aufladekarten
  • GPS/Ersatzakkus/Ladegerät
  • Stirnlampe
  • Rei in der Tube
  • Duschgel/Shampoo in kleinen Flaschen
  • Haarfestiger
  • Zahnbürste/Zahncreme
  • Tampons
  • Kamm/Bürste
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Autan (haben wir kaum gebraucht)
  • Messer
  • Pfefferspray
  • Karten/Reiseführer
  • Tagebuch/Kugelschreiber
  • Mp3-Player
  • Fotoapparat/Speicherkarte/Ladegerät
  • Wäscheleine
  • Wäscheklammern
  • Visitenkarten
  • Personalausweis
  • EC-Karte
  • Visa-Karte
  • Krankenkassenkarte
  • Zelt mit Unterlage
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Kopfkissenbezug

 

Sonstiges

Wir hatten je eine EC-Karte der Hypobank und eine Visa-Card von comdirect dabei. Damit bekommt man überall Geld am Automaten. Die Hypobank hat über die Unicredit ein dichtes Filialnetz in den bereisten Ländern und mit unserer Visa-Card kann man weltweit kostenlos Geld abheben. Da die Unterkünfte oft nur einfach waren, mussten wir diese im Normalfall bar bezahlen. Euro wird normalerweise auch genommen und getauscht, die übrig gebliebene Fremdwährung des Nachbarlandes an der Grenze nicht immer. Wie die Wechselmöglichkeiten sind ist bei dem jeweiligen Grenzübergang beschrieben.

Eine Auslandskrankenversicherung ist auf jeden Fall empfehlenswert und sichert einen sehr günstig mit einer Jahrespolice für 6 Wochen Reisedauer ab. Sollte man länger unterwegs sein wollen, kann man dies z.B. bei der Allianz pro Tag und Person für ca. 1 Euro versichern.

Die Mücken waren ein geringeres Problem als gedacht. Dies kann natürlich an dem sehr trockenen Wetter gelegen haben. Selbst im Donaudelta konnte man bei Dämmerung unbehelligt draußen sitzen. Die meisten Unterkünfte haben zudem Fliegengitter an den Fenstern.

Hunde sind insbesondere in Rumänien ein Problem. Dort gibt es ganze Hundemeuten, die durch die Dörfer ziehen. Manchmal stürzt auch einer oder mehrere aus einem Grundstück neben der Straße. Meist lassen sich diese Köter mit einem angedrohten oder echten Steinwurf entmutigen.Rechtzeitig stehen bleiben, einen Stein aufheben oder den mitgenommenen auspacken und entschlossen auftreten. Im Zweifelsfall werfen, man muss ja nicht treffen, der Stein verunsichert auch wenn er vor dem Hund auf der Strasse aufkommt. Das hat immer gut geholfen bis auf einmal als 3 oder 4 Hunde aus einem Grundstück gelaufen sind und schon die Autos vor uns gejagt haben. Diese ließen sich dann durch die Steine nur kurz irritieren. Einer hat sich in meine Tasche hinten verbissen, heftig gerüttelt und erst nach einem zweiten Stein von Christoph aufgegeben. Wir hatten auch Pfefferspray dabei, bei einem einzelnen Hund sicher möglich, bei mehreren vielleicht problematisch (vorne sprühen und von hinten gebissen werden).

Internet und Telefon
In den meisten Unterkünften gibt es inzwischen WLAN (siehe Übernachtungsverzeichnis). Wir hatten ein Smartphone dabei, mit dem wir Emails lesen konnten, skypen und im Internet surfen. Für die EU-Länder gibt es von Aldi eine günstige Lösung: 60 Minuten Telefonieren oder 60 MB Daten für jeweils 4,99 Euro.

Mit dem Wetterbericht von wetteronline.de waren wir übrigens sehr zufrieden, hat sowohl von Wetter- als auch Windvorhersage meist gestimmt.

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Route, Länder, Karte zur Etappe »Mit dem Fahrrad in Europas Osten

Infos und Hinweise zur Etappe: Mit dem Fahrrad in Europas Osten


September - Oktober 2011
Donauradweg bis zum Donaudelta


Hinweise für den Donauradweg: Anforderungen, Tourpackage, Literatur, Karten, Unterkunft, Essen und Einkaufen, Sprachen, Streckenwahl, An- und Abreise, Was mitnehmen.


Radler-Links Donauradweg


Spezielle Links zu Radfahrern auf dem Donauradweg und allgemein