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Vorbereitungen für Afrika

2012 - 2014

Optimierung Expeditionsmobil Benito:

Afrika, das heißt Sand und Staub, holprige Pisten, aber auch Schlamm und Wasserdurchfahrten. Deshalb optimieren wir unser Allrad-Wohnmobil weiter:

  • Erhöhung der Wattiefe auf 50 cm
  • Geländereifen
  • Einzelbereifung hinten
  • Einbau eines Wasserfilters
  • zusätzliche Solarzelle (abnehmbar)
  • viele Kleinigkeiten …

 

Erhöhung Wattiefe

Einzelbereifung hinten

Die Umrüstung auf Einzelbereifung und die Erhöhung der Wattiefe haben wir von der Fa. Paul in Passau vornehmen lassen, die auf LKW-Umbauten spezialisiert ist.

Testfahrt Marokko

Zwei Monate testen wir die Umbauten und Optimierungen in Marokko.
Fazit: Wir glauben für die Afrikadurchquerung nun gut gerüstet zu sein.

Leider hat das Nachmessen der Profiltiefe ergeben, dass die Conti LCS Reifen nicht verschleißfest genug für unsere Afrikareise sind. Deshalb rüsten wir wieder auf die Michelin XZY auf den Ursprungsfelgen zurück, belassen es aber bei der Einzelbereifung.

Visa besorgen

Die näheren Umstände der Visa-Besorgung sind beim jeweiligen Land beschrieben.

Wir haben für alle Fälle einen zweiten Reisepass beantragt, um immer ein Dokument bei uns zu haben, wenn das andere wegen Visum unterwegs ist.
Eine kurze schriftliche Begründung hat gereicht. Der zweite Pass ist 6 Jahre gültig.

Krankenversicherung

Wir sind beide gesetzlich bei der Barmer GEK versichert. Mit dieser habe ich nach längerem hin und her folgendes vereinbart:
Wenn wir länger als 3 Monate weg sind, melden wir uns ab und lassen einen schon ausgefüllten Antrag zur Wiederversicherung nach §5 Abs.1 Nr.13 SGB bei unserer Sachbearbeiterin. Einen Beitrag für eine Anwartschaft wird nicht fällig.
Außerdem möchte die Barmer einen Nachweis einer Auslandskrankenversicherung.
Dadurch sind wir bei geplanter oder vorzeitiger Rückkehr gleich wieder versichert. Bei Rückkehr innerhalb 3 Monaten muss man allerdings den bis dahin aufgelaufenen Beitrag nachbezahlen.
Das hab ich mir schriftlich geben lassen (wichtig!!!), weil zwischendurch immer mal der Begriff ‚missbräuchliche Rückkehr‘ gefallen ist, mit der Androhung einer Prüfung der Leistungspflicht. Hat man aber wie wir einen Wohnsitz in Deutschland und plant nach einer bestimmten Zeit wieder zurückzukehren, ist auch eine frühere Rückkehr z.B. im Krankheitsfall nicht missbräuchlich.

Die Auslandskrankenversicherung haben wir beim ADAC (Auslands-Krankenschutz Landzeit) abgeschlossen, weil der die Möglichkeit der Rückerstattung bei vorzeitiger Rückkehr und eine Verlängerung während des Auslandsaufenthaltes bietet und auch noch relativ günstig ist.
Die Rückerstattung haben wir schon ausprobiert, war zwar etwas zäh, hat aber dann doch funktioniert. Kosten: mind. 2 Monate Beitrag + Bearbeitungsgebühr.

Impfungen, Medikamente

Bei einem Termin beim Fernreise-Arzt haben wir nur unseren ’normalen‘ Impfschutz aktualisieren lassen (Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Polio) und die in Tansania vorgeschriebene Gelbfieberimpfung machen lassen. Als Malaria-Standby wurde uns Malarone empfohlen und das haben wir auch in Deutschland gekauft, weil in Afrika zwar die Medikamente viel billiger sind, aber angeblich auch zu über 50% gefälscht.
Die Barmer erstattet übrigens freundlicherweise 100.-€ im Jahr Reisemedikamente.
Von einer Tollwut-Impfung haben wir abgesehen, weil es 2013 eh keinen Impfstoff gab.
Zusätzlich haben wir noch ein Breitband-Antibiotikum dabei, einen größeren Vorrat an meinen Dauermedikamenten und einen normale Reiseapotheke.
Wichtig für uns sind auch so profane Dinge wie Nasenspray, Augentropfen, Halstabletten und Fieberthermometer.

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