Nach oben  Weiter


La Palma 2004 - Haus und Umgebung

Von Fuen Caliente führt eine sehr steile Strassen zu unserer Finca. Ein umgebauter Bauernhof, den man beim Name "Finca" vermuten könnte, ist unser Domizil allerdings nicht. Es handelt sich vielmehr um eine Bungalowanlage, die am Rande eines kleinen Dorfs gelegen ist. Die Wohnung besteht aus zwei Zimmern, die sehr zweckmäßig eingerichtet sind .

Beinahe jeden Tag zelebrieren wir das Frühstück auf der Terrasse. Rührei mit Schinken, eine delikate Paprikasalami, Ziegenkäse, Saft und Kaffee sind die Zutaten für einen gelungenen Start in den Tag.

In der Nähe unserer Finca gibt es einiges zu entdecken:

30. Januar 2004
Kurz vor Sonnenuntergang wandern wir zu einem nahe gelegenen Felsen. Der Weg dorthin führt uns durch Weinberge, die derzeit keine Blätter haben. Der Weinberg ist von einem Bewässerungsgraben durchzogen, dessen Platten uns das Vorankommen vereinfachen. Landschaftlich ist es sehr beeindruckend: Das Grün der Kiefern harmoniert perfekt mit dem Schwarz des Lavagesteins. Unter uns tost der Atlantik, am Horizont verschwindet die Sonne zwischen Wolken.

01. Februar 2004
Von unserer Terrasse aus können wir auf den Vulkan "Antonio" blicken. Bei genauem Hinsehen sind meist Leute zu beobachten, die den Kraterrand entlang wandern. Nun wollen wir selbst hochsteigen und dies mit einem Abendessen im nahe gelegenen Los Canarios verbinden. Nach Verlassen unserer Ortschaft, geht es durch Weinberge, bis ein schmaler Pfad abzweigt, der uns Zickzack bis zum Kraterrand führt. Eine gute halbe Stunde Gehzeit und wir sind gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben, haben dieses Naturschauspiel ganz für uns alleine. Diese kleine Wanderung hat hungrig gemacht, so dass wir uns über das schmackhafte und reichliche Essen in dem kleinen Lokal  freuen, das wir nach wenigen Minuten Fußmarsch erreicht haben. Es hat zunehmenden Halbmond, der recht hell scheint, deshalb entschließen wir uns nicht die Strasse zurück zur Finca zu nehmen, sondern wie beim Raufgehen den kleinen Pfad zu benutzen. Außer dem Mond weist uns nur die kleine Taschenlampe an den kritischen Stellen den Weg. Bei der Dunkelheit konzentrieren sich die Sinne zunehmend auf das Gehör. Die Schritte knirschen im Lavageröll, weit entfernt rauscht die Meeresbrandung, weiße Wellen schimmern im Mondlicht. Nach diesem Erlebnis erreichen wir unbeschadet die Strasse und sind kurz darauf im Bett.

Meist sind wir tagsüber irgendwo auf der Insel unterwegs. Abends gerne ein nahegelegenes Lokal, in dem Spezialitäten wie Hühnchen auf kanarische Art, mit den typischen Salzkartoffeln serviert werden. Oder wir sitzen draußen im Freien auf der Terrasse, wo es Avocadocreme, Holzofenbrot, geräucherten Ziegenkäse, Mandeln, Mandarinen und kräftigen Rotwein gibt. All diese Zutaten haben wir auf dem Bauernmarkt in Mazo ganz frisch eingekauft. 

Ebenso wie das Frühstück am Morgen gehört  meist das Glas Rotwein vor dem Schlafengehen zum Ritual.

 
LaPalma2004.01.3019.07084.jpg LaPalma2004.01.3019.28096.jpg LaPalma2004.01.3019.36102.jpg LaPalma2004.01.3119.14195.jpg LaPalma2004.01.3111.02123.jpg
LaPalma2004.02.1119.24857.jpg LaPalma2004.02.0709.07588.jpg LaPalma2004.02.0110.56217.jpg LaPalma2004.02.0111.01219.jpg LaPalma2004.02.0110.55216.jpg