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La Palma 2004 - Caldera

Die Caldera de Taburiente ist aus einem eingestürzten Vulkankegel entstanden. Die höchste Erhebung an ihrem Rand - der Roque de los Muchachos - ist  2426 Meter hoch.

30. Januar 2004
Am ersten Tag nach unserer Ankunft stehen wir am Eingang des Kraters (1) ,   der sich nur wenige Meter über der Stadt  Los Llanos befindet. Eine kleine Holzhütte des Touristenbüros gibt es dort. Von der Dame erfahren wir, dass es einen Taxiservice gibt, der Touristen in das Innere der Kraters bringt. Einige Tage später werden wir diesen Taxidienst nutzen. Bis da hin werden wir auf Inselrundfahrten und Wanderungen immer wieder auf die Gipfel dieses Kratergebirges blicken. 

03 Februar 2004
Auf einer Strasse mit endlos vielen Kurven kann man bis oben an den Kraterrand (2) fahren. Dort erleben wir den Sonnenuntergang,  stimmungsvoll, jedoch mit eisigem Wind - das Autothermometer zeigt unter 10 Grad. 

05 Februar 2004
Eine Woche nach unserer Ankunft holpern wir im geländegängigen Taxi in das Innere des Kraters (3) . Die jetzt folgende Wanderung, zurück zum Eingang der Caldera, wird zu einem der Höhepunkte dieses Urlaubs werden. Das Wetter - es herrscht Saharaströmung - ist sehr heiß. Zunächst wandern wir hoch zu einem Wasserfall, der sich 100m tief eine Felswand herabstürzt. Dann geht es überwiegend bergab. Am idyllisch gelegenen Campingplatz füllen wir unsere Wasserflaschen auf. Von nun an marschieren wir entlang eines mineralhaltigen, teilweise gelb gefärbten Baches. Auf der Suche nach dem besten Weg, wechseln wir ständig seine Ufer. Nach sieben Stunden, kurz vor dem Ziel, sind die Füße schwer und wir prüfen genau, ob wir einen Felsen wirklich überklettern müssen oder ob es nicht einen bequemeren Weg daran vorbei gibt.

09 Februar 2004
Deutlich einfacher, jedoch bei weitem nicht so erlebnisreich ist die Tour direkt am Kraterrand (4) . Der Wanderweg verläuft parallel zur Asphaltstrasse und besitzt einige Verbindungen dorthin. Dementsprechend viele Leute kommen uns keuchend und mit schlechter Ausrüstung entgegen. Es kommt deshalb nicht die richtige Wanderfreude auf, auch wenn die Ausblicke hinunter in die Caldera spektakulär sind. Felsformationen wie Mauern und steile Wände aus farbigem Gestein bieten Ausblicke, wie man sie in den Alpen so wohl kaum findet.

10 Februar 2004
Bei der Besteigung des über 1800m hohen Pico Bejenado (5) kommt wieder das richtige „Bergsteigerfeeling“ auf, denn außer uns sind zu dieser frühen Stunde nur wenige Wanderer unterwegs. Auf dem Gipfel haben wir einen klaren Blick auf die Bananenplantagen und Strände um Los Llanos, sowie die abermals beeindruckenden, mächtigen Felswände der Caldera.

 

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