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La Palma 2004 - Meer

Das Meer ist allgegenwärtig.  La Palma ist keine ausgesprochene Badeinsel, da sich an der steilen Küste nur wenige Buchten als Strand eignen.  

30. Januar 2004
Puerto Naos (1) ist der Badeort, mit den meisten Sonnenscheinstunden auf La Palma. Ein riesiges Hotel dominiert diesen Platz. Vor dem Hotel fällt eine vom Meer weggespülte Terrasse auf. Am schwarzen Sandstrand liegen ein paar Touristen. Im Wasser ist kaum jemand. Das liegt sowohl am kalten Wasser als auch an der hohen Brandung. Wir beobachten diese mächtigen Wellen vom Strandcafe aus, bei leckeren Scampis und Calamares. Zahlreiche Gleitschirmflieger landen gleich hinter dem Strand.

01. Februar 2004
Von unserer Terrasse aus sehen wir hinunter auf das Meer und entschließen uns,  diese Gegend heute aus der Nähe erkunden. Nach  zahlreichen Spitzkehren auf der kleinen Strasse runter zur Küste, befinden wir uns bald inmitten von Bananenplantagen. Diese sind teils mit Plastik geschützt, teils mit einer Mauer aus Fertigbetonsteinen umgeben. Nicht unbedingt nett anzusehen, aber typisch für diesen Küstenabschnitt. An einer dieser Plantagen gelangen wir zu Fuß zum Meer und beobachten die Wellen, die mit lautem Tosen, wild schäumend an das schwarze Lavagestein umspülen. An einem Felsen klettern  riesige Krebse. Langsam, öfter mal anhaltend befahren wir die Küstenstrasse Richtung Süden bis zu der Stelle, an der beim letzten Vulkanausbruch die Lava ins Meer strömte. Das schwarze, feine Lavageröll bietet einen beeindruckenden Kontrast zur weißen Gischt der Brandung. Hier könnte man auch stimmungsvoll am Strand liegen. Uns reicht jedoch die Sonnenstrahlung, deshalb fahren wir zur Südspitze (2) . Dort wird in Salinen dem Meerwasser Salz entzogen. Angefangen von großen Wasserbecken, bis hin zum fertigen Rohsalz, das in kegelförmigen Häufchen neben den Becken liegt ist hier der komplette Salzgewinnungsprozess zu sehen. Außerdem gibt es ein paar große Windräder und einen Leuchtturm zu bewundern.

03. Februar 2004
Ein paar Tage später fahren wir bei Punta Gorda (3) ein kleines Sträßchen entlang, das uns hinunter Richtung Meer führt. Herrschten in Punta Gorda noch Grüntöne vor, so ist die Landschaft weiter unten karstig und erinnert etwas an Griechenland. Einige hübsch gelegene Fincas und viele blühende Mandelbäume dominieren das Bild. Die Strasse endet an der Steilküste, wo eine Treppe zur tosenden See  hinunterführt. Entlang dieser Treppe sind kleine Wochenendhäuschen in den Fels gebaut. Die meisten sind mit improvisierten Wasserleitungen und Solaranlagen ausgerüstet. Bewohnt sind diese Hütten aber wohl nur im Sommer. Unten am Meer herrscht kräftige Brandung, ein Baden wäre unmöglich. Beim Hochsteigen der Treppen kommen wir ins schwitzen und sind froh, kurze Zeit später in einem Gartenrestaurant in Punta Gorda zu sitzen.

 

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