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Weltreise (nicht nur) im Allrad-Wohnmobil

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Informationen zu Georgien

Allgemeines und Fazit

Der Eindruck von Georgien ist zwiespältig.
Einerseits gibt es tolle Landschaften auf relativ engem Raum, aber auch viele unnötig schlechte Straßen, ziemlich üblen Verkehr, unfreundliche Menschen und Müll.
Die Preise sind ähnlich wie bei uns, bei Basisnahrungsmitteln und Essen gehen etwas günstiger. Für 30.- Euro kann man zu zweit schon Essen und Trinken.

Visum, Einreise, Ausreise, Anreise, Versicherungen

Problemloser Grenzübergang, Versicherung nach der Grenze oder bei tpl.ge online abzuschließen. Pass wird gestempelt. Personen ein Jahr, Fahrzeug 3 Monate Aufenthalt. An der Tankstelle gab es gleich einen Geldwechsler.

Land und Leute, Straßenzustand, Sprachen

Die Straßen sind in sehr unterschiedlichem Zustand, teils sehr gut, dann wieder grottenschlecht. An vielen Stellen wird gebaut.
Über den Zustand der Pisten wird viel erzählt. Es kommt auch sehr drauf an, ob es geregnet hat oder nicht. Bei uns war die Runde Lentheki – Ushguli – Mestia problemlos zu befahren. die verbleibenden ca. 37km Piste waren rumpelig, aber nie problematisch. Nach Shatili war die Piste relativ gut, kann sich nach Regenfällen schnell ändern. Die Heerstraße nach Stephansminda haben wir verweigert. Es stehen immer wieder lange LKW Schlangen auf der rechten Spur und man muss quasi blind überholen.

Englisch ist in touristischen Orten gebräuchlich, auch bei den Speisekarten. Außerhalb ist es erstaunlich schwierig, da ist man mit Russisch besser dran.

Stellplätze, Karten, Reiseinfos

Der Reise-Know-How Karte ist für den Überblick ganz ok, aber kein Highlight der Reihe.

Der Loose Reiseführer ist ok, der Wanderführer von Rother etwas sehr punktuell.

Als Karte haben wir  OSM genutzt.

Übernachten kann man an vielen Stellen, die Leute sind freundlich und sehr zurückhaltend.

Campingplätze gibt es kaum welche, die Infrastruktur ist erst im Aufbau.

Für Übernachtungsplätze und POI  ist ioverlander.com nicht gut gepflegt, aber immer einen Blick wert. Entweder Online als app oder die Punkte vorher runterladen. Park4night ist inzwischen besser.

Alle Infos zu Übernachtungsplätzen, POIs und gefahrener Strecke für die gesamte Etappe werden nachgeliefert.

Geld, Essen und Einkaufen

Geldautomaten gibt es in allen größeren Orten. Basisbank verlangt keine Kommission.

Große Supermärkte gibt es kaum, nur in den Städten Carrefour, sonst nur kleinere Spar und so etwas.

Sehr gut und günstig ist das Angebot an regionalem Obst und Gemüse, das es manchmal auf dem Markt oder an Ständen an der Straße gibt.

Brot wird oft aufgeschnitten in den Läden verkauft, Bäckereien sind häufig und backen laufend frisch, sind aber manchmal gut versteckt.

Fleisch gibt es beim Metzger, meist nicht so einfach zu finden. Hühnchenbrust gefroren im Supermarkt.

Essen gehen ist preislich ok und meist sehr gut. Für eine Mahlzeit mit Bier und Kaffee zahlt man zwischen 10€ und 15€ p.P..

Entsorgung, Gas, Waschen, Tanken

Tankstellen gibt es mehr als genug, sodass die Versorgung mit Diesel kein Problem ist.

Entsorgt haben wir in den Toiletten oder in der Pampa.

Waschen lassen kann man z.B. auf den Campingplätzen, Wäschereien sind selten .

Gas haben wir nicht befüllt, es gibt aber viele Gastankstellen.

Internet und Telefon

Das Telefonieren mit der Aldi-Karte kostet 0,99€.
Die SIM-Karte ist ohne Registrierung sogar an Automaten erhältlich.
Magdi hat eine gute App und Abdeckung und war mit 12€ für einen Monat unbegrenztes Internet sehr günstig.

Sonstiges

Der Müll in Georgien war nicht so schlimm, wie befürchtet, wobei es sehr unterschiedlich ist. Es gibt überall, selbst in den Bergen, frei zugängliche Mülltonnen.

Zeitraum/Stand:
September 2022

Fortbewegung:
Wohnmobil

Wikipedia:
Georgien

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